Das zweite Grubenlicht

Heute entzünden wir das zweite Grubenlicht. Wir stellen euch eine Kurzgeschichte vor, welche wir in Weihnachten im Pott, einem Weihnachtssammelband des Ruhrliteratur-Verlags, entdeckt haben. 

Markermontag mit Wolfgang Welt

Wolfgang Welt: Plattenladenmitarbeiter, gescheiterter Student, Musikjournalist und einer der ersten Popliteraten. Doch seine wahre Berufung fand der Literat und Lebenskünstler in seiner Arbeit als Nachtportier - seit 1991 arbeitete er als solcher im Schauspielhaus Bochum . Im Juni 2016 verstarb Wolfgang Welt im Alter von 63 Jahren. Sein langjähriger Arbeitsplatz ist natürlich auf der Literaturkarte zu finden!

#Grubenlicht - Ein Adventssonntagskalender der Literaturkarte.ruhr

Advent, Advent, ein (Gruben-)lichtlein brennt!

Ab heute entzünden wir jeden Adventssonntag ein Grubenlicht für euch - das heißt wir stellen euch weihnachtliche Geschichten aus dem Ruhrgebiet vor. Unser erstes Licht enthüllt die Geschichtensammlung "Ey du fröhliche..." von Wernfried Stabo. Darin findet sich für jeden Tag im Advent eine kurze Erzählung - so auch die vom ersten Weihnachtsbaum in Gladbeck, die ihr hier finden könnt.

Markermontag: Mit den Kumiaks am Rhein-Herne-Kanal

Heute nehmen wir euch mit ins Ruhrgebiet der 1920er Jahre. Hier begegnen wir Peter Kumiak und seiner Familie, die sich in Zeiten von Inflation, politischem Aufruhr und gesellschaftlichen Veränderungen wiederfinden. Höhepunkt des Romans Die Kumiaks von Hans Marchwitza ist die Sprengung einer Brücke über dem Rhein-Herne-Kanal. Dieser Ort darf auf unserer Literaturkarte Ruhr natürlich nicht fehlen!

Montagsmarker: Mit Wohlgemuth auf die Maggi-Höhe

Heute ein alter Hut mit Otto Wohlgemuth? Denkste!
Auch wenn er schon oft auf unserer Karte zu finden ist, haben wir noch längst nicht die Nase voll von ihm. Ist ja auch ein richtiges Urgestein, was Ruhrgebietsliteratur angeht. Heute nimmt er uns mit auf die Margarethenhöhe in Essen, wo er in den 1920ern Arbeit und Inspiration für seine Bergmannslieder fand. Den Marker findet ihr hier.

Markermontag: Jürgen Lodemann und die zornige Ameise

Könnte ich einen kleinen Trommelwirbel bekommen? Bitte? Geht nicht? Eine Fanfare? Nein? Ist ja gut, ich mache ja schon!

Ich freue mich, euch heute einen ganz besonderen Montagsmarker präsentieren zu dürfen, nämlich den allerersten Marker, der überhaupt für dieses Projekt geschrieben wurde, und der nun endlich auch den Weg auf die Literaturkarte gefunden hat. 
Jürgen Lodemann ist nicht nur ein äußerst kooperativer Freund der Literaturkarte.Ruhr, er ist zudem auch Begründer des Ruhrgebietskrimis. Einen kleinen Einblick in seinen Roman Erinnerungen in der Zornigen Ameise an Geburt, Leben, Ansichten und Ende der Anita Drögemöller und Die Ruhe an der Ruhr von 1975 findet ihr nun auf unserer Karte. Das könnte doch genau der richtige Krimi für die dunkle Jahreszeit sein, oder? 

Markermontag mit Max von der Grün

Ein Fremder im eigenen Garten, eine Frauenleiche und die Auseinandersetzung mit Immigranten – nicht nur mit Spannung kann unser heutiger #Montagsmarker punkten, sondern zeigt, trotz seiner Veröffentlichung im Jahr 1990, seinen Aktualitätsbezug. Markiert wurde auf unserer Literaturkarte der Dortmunder Hafen, wo die besagte Leiche gefunden wird. Um welchen Krimi es sich handelt, könnt ihr hier herausfinden.

Markermontag: Lyrik von Hans Leifhelm

Heute stellen wir den Autor Hans Leifhelm auf unserer Literaturkarte vor: Der Lyriker war 1930 beim Landesarbeitsamt Westfalen-Lippe in Dortmund angestellt. Unser Marker befindet sich dort, wo es sich nach Auskunft des Stadtarchivs Dortmund in dieser Zeit befunden hat, nämlich in der Landgrafenstraße 135. Weiteres zu Leifhelm gibt's hier.

Markermontag: Eros im Mailverkehr

Auch wenn der Protaginist Per in Mark Ammerns "Eros im Mailverkehr" denkt, wir würden ihm nicht auf die Schliche kommen, indem er den Schauplatz nur vage in Bruchstücken beschreibt. Doch wir haben ihn gefunden - die letzte Schleuse der Ruhr vor der Mündung in den Rhein. Hier überwinden jedes Jahr ca. 9.000 Schiffe den Höhenunterschied der beiden Flüsse. Als Ausflugsziel für eine literarische Fahrradtour an einem schönen Herbsttag eignet sich die Ruhrschleuse ebenfalls! Weiteres zum Roman findet ihr hier.

Markermontag: Trubel in Hünxe

Unser heutiger #markermontag führt in das schöne Hünxe. Dort wird am kommenden Samstag die traditionelle Honigkirmes durch den Fassanstich und mit drei Böllerschüssen eröffnet. Jedes Jahr im Oktober verwandelt sich dann die beschauliche Dorfstraße in eine trubelige Vergnügungsmeile mit Fahrgeschäften, Fressbuden und Vereinsständen. Diesen Rummel und auch den Alltag des Ortes kennt der Autor unseres Markers, Karl Neuköther, als Anwohner sehr gut.
Für das aussagekräftige Bild über das Treiben auf der Dorfstraße während der bis Montag andauernden Honigkirmes bedanken wir uns beim Heimatverein Hünxe. Die Erzählung über die Dorfstraße findet ihr hier.

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