Brennende Ruhr

Am 5. November 1891 wurde der kommunistische Autor und Journalist Karl Grünberg geboren. Er verfasste mehrere Romane, darunter "Brennende Ruhr". In diesem schildert er die Ereignisse rund um den Kapp-Putsch und die Kämpfe der Roten Ruhrarmee im Jahr 1920. Ein Schauplatz des Romans ist der Bahnhof in Oberhausen, zu finden auf der Literaturkarte.Ruhr.

Krimi: Leichenfund unter der Emscherbrücke

Unter der Emscher-Brücke am Phönixsee wird die Leiche von Miroslav gefunden. Der Detektiv Roman Malakoff nimmt sich der Angelegenheit an, da es sich um den Freund seiner Nichte Marie handelt und gerät während der Ermittlungen immer wieder mit der Kommissarin Martha Nath aneinander. War es eine schief gelaufene Mutprobe, ein Unfall oder Mord? Es wird zwischen Dortmund, Unna und Holzwickede ermittelt. Alle Infos in unserem Marker gibt es hier.

Ein Amerikaner schreibt über das Ruhrgebiet

Bild: Lara Ingenbleek Photography

Alles Licht, das wir nicht sehen heißt der Roman des amerikanischen Schriftstellers Anthony Doerr, der bereits 2015 mit dem Pulitzerpreis für fiktionale Texte ausgezeichnet wurde. Warum das für die Literaturkarte.Ruhr relevant ist? Der Roman erzählt unter anderem die Geschichte der Waisenkinder Werner und Jutta Hausner, die in den 1930er Jahren in der Nähe der Zeche Zollverein aufwachsen. Den vollständigen Marker gibt es hier.

Bild: Lara Ingenbleek Photography

 

Markermontag mit Mafie

Am heutigen #markermontag stellen wir euch einen Text vor, der ganz neu auf der Literaturkarte ist:
"Die Kindheit im Bergkamen der 60er Jahren zwischen den Verwandten aus Ostpreußen und Schlesien nimmt Petra Reski in "Meine Mutter und ich" liebevoll in den Blick und verwebt sie mit ihrer venezianischen Gegenwart, wo sie inzwischen viel über die Mafia (in Deutschland) schreibt. " Den vollständigen Marker gibt es hier.

Köttelbecken & Kaisergarten

"Und direkt neben dem Kanal mit dem Köttelbecken lag der wunderschöne Kaisergarten mit rosa Schlösschen und Tierpark. Dort wurden neben Hirschen, Ziegen, Meerschweinchen und Eseln auch Wölfe, Füchse und Wildschweine gehalten, die mit ihrem strengen Geruch dafür sorgten, dass der auf Erholung angewiesene Oberhausener Malocher die Scheiße aus der Emscher nicht so stark roch. Daran hat sich bis heute nichts geändert, bloß dass nicht mehr so viel Scheiße in der Emscher schwimmt."

So Eva Kurowski in "Gott schmiert keine Stullen". Was in Oberhausen sonst noch so los ist, könnt ihr im passenden Marker nachlesen.

Bild: Lara Ingenbleek Photography

#markermontag Bis zum Hals

Kristof Kryszinski ist ein schmuddeliger Privatdetektiv aus Mülheim an der Ruhr und ewig pleite. Im Sommer hat der mit einer unserer Kartographinnen "Bis zum Hals" im Sand gelegen.

Moment. Jetzt habe ich hier irgendwas durcheinander gebracht (aufgeregtes Wühlen in den Notizen).
Jetzt hab ich's: Kristof Kryszinski ist der Protagonist im Roman Bis zum Hals und den hat eine unserer Kartographinnen im Sommer am Strand gelesen. Wem es bis zum Hals steht, lest ihr am besten selbst hier nach, bevor noch mehr durcheinander gerät.

P.S.: Im Herbst eröffnet der Papst eine Herrenboutique in Wuppertal.

Ein Clown am Bochumer Hauptbahnhof

Wenn es in einem Roman um einen Clown geht, könnte man meinen, dass es bisweilen überaus amüsant zugeht. Das Gegenteil beweist Heinrich Böll in unserem heutigen #Montagsmarker: Warum das Leben in der Unterhaltungsbranche nicht immer zum Lachen ist und wohin ein Clown vom Bochumer Hauptbahnhof reisen möchte, erfahrt ihr entweder im Roman "Ansichten eines Clowns" oder noch näher und in aller Kürze hier!

Ein Montag in Essen

Ein weiterer #Montagsmarker mit einer Institution des literarischen Ruhrgebiets: Die Bibliothek des Regionalverbandes Ruhr. Was für Themenbereiche diese Spezialbibliothek mit ihren ca. 35.000 Medien abdeckt, erfahrt ihr hier!

Start in den Montag mit der TU-Bibliothek!

Eine weitere Institution des Ruhrgebiets als heutiger #Montagsmarker: Die Bibliothek der Technischen Universität Dortmund. Seitdem sie 1965 gegründet wurde ist sie zentraler Bestandteil des universitären Lebens und seiner Studenten. Die Bibliothek umfasst einen Bestand von 1,7 Millionen gedruckten Werken und zahlreichen digitalen Angeboten. Hier erfahrt ihr mehr!

Budenzauber zum Tag der Trinkhallen

Foto © RTG/Kreklau

Sechs Tage lang haben wir anlässlich des zweiten Tags der Trinkhallen am vergangenen Samstag #budenzauber auf unseren Kanälen bei Instagram, Facebook und Twitter gemacht.

Unsere schönsten Budengeschichten aus der #budenzauber Reihe gibt es hier auch nochmal kompakt:

Hans Haacke - Geh’ ich aams anne Bude, hol’ Zarretten, treff’ ich Kalla. Etwas über Essener Buden. Projekt an der Univ. Essen. (1979)

Ralf Olla - Kommse anne Bude (2006)

Josef Reding - Noch eine Wundertüte gratis (2007)

Feridun Zaimoglu - Ruß (2011)

Brigitta Brand - Menschenkenntnis (2016)

Rüdiger Schulte - Schwatter Stern (2016)

 

 

 

 

 

Seiten